Wie die Naturreiche
Dir helfend zur Seite stehen,
besonders in den Rauhnächten

Die Naturreiche sind groß und vielschichtig. Sie sind großartige Helfer und Zeichenbringer, besonders in den kommenden Rauhnächten. Neben den Bäumen, die als Fürsten des Waldes die Hüter der umfassenden Pflanzenreiche sind, und den Naturwesen, den Hütern der Elemente, stehen uns Menschen besonders die Tiere als zum Teil auch individuell beseelte Wesen sehr nahe. Tiere begleiten uns Menschen von jeher, keineswegs nur als Nutztiere. Oftmals sind schon diejenigen Tiere, die uns als Haustiere im täglichen Leben begleiten, Spiegel unseres Verhaltens – bis hin zu ihren Marotten und Erkrankungen. „Tierkommunikation“ ist erlenbar, medial begabte Menschen verstehen Botschaften der Tiere ohnehin, oder sind sogar in der Lage, regelrechte Unterhaltungen mit Ihnen zu führen. Und nur zu gern titulieren wir Menschen mit tierischen Vergleichen. Man verhält sich wie ein Party-Löwe, wie ein Kampfhahn oder ein Angsthase, schaut wild wie ein Stier oder wird zum Elch, ist auf den Hund gekommen, ein Ochse oder Rindvieh… Doch davon schreibe ich heute nicht. Vielmehr geht es wieder um Zeichen, Botschaften, die wir eher einmalig und zu bestimmten Anlässen allein durch das Auftauchen von Tieren oder das Erklingen Ihres Rufes erhalten – besonders in den Rauhnächten. Enjoy!

 

Wie die Naturreiche  <br>Dir helfend zur Seite stehen,  <br>besonders in den Rauhnächten

 

 

Vielleicht triffst Du in den Raubnächten Tiere, die Dir Zeichen geben oder selbst für eine Botschaft stehen? Oder Du träumst von Ihnen? Sicherlich ist Dir der Begriff des Krafttieres vertraut. Krafttiere sind spirituelle Wegbegleiter, auch „Seelengefährten“ genannt, mit denen nicht nur schamanische Praktiken arbeiten. Verwandt damit ist das „Totemtier“. Dieser Begriff hat seinen Ursprung in der indianischen Ojibwe-Sprache im südöstlichen Kanada. Er steht für mythische Verbindungen zwischen Menschen und bestimmten Naturerscheinungen wie Tieren, Pflanzen, Bergen, Quellen oder Flüssen, die als Vorbilder für Charaktereigenschaften gelten. Wesens-Vergleiche mit der Natur können uns ebenso Botschaften in unser Leben bringen wie Kraft spendend wirken, erdend.

 

Bleiben wir bei den Tieren. Sei nicht überrascht, auch solchen zu begegnen, die zu einer Jahreszeit in der freien Natur nicht oder nur selten vorkommen. Krafttiere können auf vielerlei Weise Deinen Weg kreuzen. Du kannst sie sogar rufen oder darum bitten, dass Dir eines erscheint, wenn Du während Deiner Suche nach Zukunftsvisionen meditierst oder Dich auf eine Innenreise begibst.
Einige Tiere, über die ich hier beispielhaft schreibe, sind mir in den letzten Tagen selbst begegnet, in der Natur, in Traum und Meditation oder in der Erinnerung.

 

Unter meinen Krafttieren sind auffallend oft Vögel. Kannst Du Dir vorstellen, warum? Nun, welche Gruppe von Tieren ist so vielseitig, leben in der Luft, der Erde und auch auf dem Wasser? Das macht ihren besonderen Reiz aus, dieser hohe Grad an Freiheit und Vielfalt. Vögel beherrschen von Natur aus bis zu drei Elemente: Luft, Erde, Wasser. Und der sagenhafte Phönix überwindet sogar das Feuer, wenn er aus seiner eigenen Asche wiedergeboren wird. So steht der Vogel auch für den Fortgang und die Wiederkehr unserer Seele und die Möglichkeit, uns zuweilen über uns selbst zu erheben.

 

Fangen wir ganz klein an:

DER ZAUNKÖNIG

Vor einigen Tagen hüpfte ein Zaunkönig auf unserem Balkon herum und zupfte an den Resten der Kräuter in einem der Töpfe. König zu sein ist keine Frage körperlicher Größe und überlegener Körper-Kraft. Vom Zaunkönig wird erzählt, dass er sich am Wettbewerb beteiligte, welcher Vogel wohl am höchsten fliegen könne. Als der Adler meinte, den Titel gewonnen zu haben, entstieg der Zaunkönig seinem Gefieder und flatterte in noch lichtere Höhen. So darfst Du gern ein „Mutterschiff“ benutzen, um Dich höher zu entwickeln. Aber tue es nicht eines Titels wegen, sondern für Deine Selbsterkenntnis.
Wer aber ist Deine Mutter, wenn nicht Deine Erden-Mutter?! Musst Du immer der Adler sein, der „König der Lüfte“ oder der Löwe als „König der Tiere“, um Deine Liebe zur Erde zu beweisen? Etwas Großes sein und leisten in diesem Leben?

 

Als ich zwei Tage nach der Begegnung mit dem Zaunkönig zum keltischen Ogham-Orakel griff, kam die Botschaft „Der Segen der Erde liegt in Deiner Hände Arbeit“ und die Frage „Wie würdigst Du durch Dein Leben und Deine Arbeit die Erde?“ Mit Freude dachte ich daran, dass nun bald meine geomantische Arbeit und damit die Erdheilung wieder mehr in den Mittelpunkt rücken werde. Ja, das steht für Anne und mich 2016 an! Dazu muss ich kein großes Amt bekleiden, einfach mit Freude sein.

 

 

…und machen ein bisschen größer weiter:

DIE BOTSCHAFTEN DER KRÄHEN

Von Kindesbeinen an umgeben mich Krähen. Im Krähenbaum des botanischen Gartens neben meinem Elternhaus, zu Tausenden, wenn ich in Neubrandenburg am Tollense-See zu Gast war und jetzt wieder in dem großen Krähenbaum vor unserem Schlafzimmerfenster und dem Südbalkon. Oft lärmen sie schon im ersten Tageslicht, manchmal auch die Elster, die zu den Krähenvögeln gehört. Sind Dir Krähenvögel unheimlich? Misst Du die „diebische“ Elster mit menschlichem Maß? Was sagen Dir Krähenvögel?

 

Für mich sind Krähen Botenvögel. Sitzen sie auf langen Autofahrten am Straßenrand, allein oder in der Anzahl der Insassen, weiß ich, das wir geschützt und geleitet sind. Manchmal zeigt mir der Flug einer Gruppe von Krähen, die wie Beziehung von Personen sich entwickeln wird, um die es gerade in meinen Leben geht. Krähen sind unbestechlich und klar. Nicht von ungefähr gelten sie in der Mythologie als Hüter der heiligen Gesetze, als Boten der Wahrheit. Sie enttarnen unsere Lebenslügen und leiten uns an, unseren Schatten zu beleuchten. In Wald und Flur haben mir Krähen schon oft den Weg angezeigt, wenn ich mir unsicher und ohne Karte unterwegs war.

 

 

WAS DIE  TAUBE DIR SAGT

Manchmal sind die Krähen bei uns fort, und der große Baum füllt sich mit gurrenden Tauben. Da denkst Du sofort an die Friedens-Taube? An Sanftmut? Doch: wie ist unser Verhältnis zu Tauben bestellt, wenn wir sie nicht gerade zum Friedensfest fliegen lassen oder als Brief-Tauben züchten? Botschaften durften die Tauben auch in Kriegszeiten durch die meist sicheren Lüfte tragen. Früher fütterten wir die Tauben auf dem venizianischen Markusplatz, heute können sie dort zwischen den Touristenschlangen nicht einmal mehr landen.

 

Wir nennen sie „Ratten der Luft“, legen Giftkörner aus und garnieren die feinste Architektur mit Stacheln und Nägeln, bis hinein in U-Bahn-Stationen, um unbekleckert davon zu kommen. Der Friedensvogel ist zum Spiegelbild unserer Zivilisation geworden: Der Dreck, den wir produzieren und mit dem wir den Frieden mit unserem Mutterplaneten aufgekündigt haben, holt uns ein. Als Botin des Friedens ist sie überall, empfunden als Plage. Aber wer ist die Plage dieser Erde?! Erscheint Dir die Taube, dann mach Dir bewusst, dass sie wie kein anderer Vogel für Deine Seele steht oder die eines anderen Menschen. Nicht nur als „Trauervogel“ im Sterbefall. Frag Dich wie es um das Wohl Deiner Seele steht: Lässt Du sie baumeln? Oder quälen?

 

 

WAS DIE MEISE DIR SINGT

„Der hat ne Meise unterm Pony“, liebte mein Vater über Gemütsmenschen zu sagen. Was auch immer Sprichwörter aussagen, für die Meisen – als Krafttiere vor allem Kohlmeisen oder Blaumeisen – trifft die menschliche Macke nicht den Kern. Die keltische Mythologie stellt diesen Standvogel, der auch im Winter bleibt, den Dichtern an die Seite, damit sie das richtige Wort finden oder die neuesten Nachrichten erfahren. Der Meisengesang dominiert das tägliche Vogelkonzert zu fast allen Jahreszeiten, vom späten Abend-Tenor der Amsel einmal abgesehen. Neugierde, Lebensfreude, das Wecken des inneren Kindes, den Käfig der Alltags-Routine hinter sich lassen und etwas zu wagen, ohne zu grübeln – das sind Eigenschaften und somit Botschaften, die der Meise zugeschrieben werden. Wie steht es um die Leichtigkeit in Deinem Leben? Wo machst Du es Dir selbst schwer? Und glaubst, es sei Deine schicksalhafte Bestimmung zu leiden?

 

 

DIE EULE UND IHR MAGISCHER WECKRUF

Wenn wir heute den Adler selbst auslassen, dann aber keinesfalls den Adler der (Rauh)Nächte – die Eule. Der weithin hörbare Eulenruf hat uns schon oft daran erinnert, dass die Schleier zur Anderswelt sich lichten und die Ankunft der Magischen Zeit verkündet. Im Aberglauben löst die Eule gerade zu dieser Zeit bei manchen Menschen Schrecken aus, denn sie gilt unter anderem als ein mit dem Totenreich eng verbundener Vogel, und ihr Ruf daher als Ankündigung eines Sterbefalls. Das Auge der Eule sieht scharf in tiefster Dunkelheit. Das führt uns zur Bedeutung der Eulenvögel als Krafttiere: gute Beobachtungsgabe, Zielgenauigkeit bei der Jagd. So steht die Eule für das Schärfen Deiner Sinne, als zuverlässige Begleiterin beim Wandel zwischen den Welten, für tiefe Erkenntnis. Die Eule ist Symbol der Philosophen, ihrer schauenden Weisheit. Schatten und Nacht brauchst Du in Begleitung der Eule nicht als feinselig und Angst einflößend empfinden. Erkenntnis gedeiht manchmal am besten in der Dunkelheit. Nicht von ungefähr sind die Rauhnacht-Abende, die Nächte, die bedeutenden Schwellenzeiten, nicht das helle Licht der Tage.

 

 

 

DAS EICHHÖRNCHEN

Das Eichhörnchen gehört zur Gattung der Nagetiere, ist aber symbolisch eine passende Themenbrücke zu anderen Tiersorten. Ich bezeichne es gern als „Erd-Vogel“. Denn welches andere ungeflügelte Tier wagt in unseren Breiten so weite Luftsprünge wie das Eichhörnchen? In der germanischen Edda springt das Eichhörnchen zwischen den Zweigen des Weltenbaumes (der unsterblichen Eibe, übrigens!) hin und her. Eben zwischen den Welten. In Träumen, die ich hatte, führte mich ein Eichhörnchen einmal zu den Wurzeln eines Baumes, die in klarem Wasser standen und tauchte zu meinem Schrecken ein. Ich erwachte in diesem Moment, stellte mir aber sogleich die Frage nach der Klarheit über meine eigenen Wurzeln. Es waren Jahre des Umbruchs, der Unruhe in meinem Leben.
Eichhörnchen begegnen mir immer, wenn ich mich daran erinnern möge, dass ich ich mit Leichtigkeit in lichte Höhen klettern und im kühnen, vertrauensvollen Sprüngen dahin wandeln möge. Aber auch vor Scheidewegen im Leben tauchten Eichhörnchen auf. Welchen Stamm sollte ich jetzt wählen? Meine 7 Sachen verlege ich übrigens nicht in Verstecken, die ich dann nicht wiederfinde. Ein solches Eichhörnchen bin ich nicht.

 

 

WAS ES BEDEUTET, WENN EIN FUCHS DIR BEGEGNET

Vor einigen Jahren wanderten wir bei eisiger Kälte schlotternd mit den Teilnehmern einer Geomantieausbildung durch den hannoverschen Löns-Park zu einem Kraftort. Da trottete plötzlich keine 30 Meter vor uns ein Fuchs, den es aus Hunger in de Stadt getrieben hatte. Auch Du könntest ihn also antreffen – so es denn in diesen Rauhnächten noch einmal Winter wird. Mit seinem roten Fell wird der Fuchs in der christlichen Mythologie eher zum Dämonen und „fuchsteufelswild“, im Märchen zeichnete er sich durch seine Schläue aus. Die Begegnung mit einem Fuchs oder auch sein Erscheinen im Traum kann Dich also vor schlauer Falschheit warnen, die Dir begegnet, auch im Verfolgen des eigenen Weges. Die keltischen Druiden hingegen schätzten neben der Wildheit seine Klugheit und sein Verhandlungsgeschick. Was also solltest Du in Deinem Leben etwas geschickter angehen und lösen?

 

 

DER FROSCH

Frösche im winterlichen Teich? Wohl eher nicht. Bevor ich diesen Beitrag schrieb, sah ich in der Meditation einen Frosch und bekam den Hinweis, auch über ihn zu schreiben. „Sei kein Frosch“. Was bedeutet diese Redensart? Näherst Du Dich dem Frosch, verstummt er schnell und ist auf und davon, auch wenn er vorher lauthals gequakt hat. In der Masse aber bleiben Frösche unbeeindruckt. Am Gartenteich meines Verlegers verstummte das Froschkonzert nur für einen Moment, als mein Schatten auf die Wasseroberfläche fiel. Dann ging es weiter, Tag und Nacht. Also meint die Aufforderung, Dich nicht einfach zu verdrücken, sondern Dich einer Situation, einem Menschen zu stellen, etwas zu wagen, was vielleicht ungewohnt ist, eine Herausforderung. Erheb Deine Stimme im Konzert, der Chor der Schöpfung braucht Dich. Fluchtverhalten steht scheinbar im Gegensatz zum Bild des „Froschkönigs“. Der fühlt sich nicht zuhause in seiner Haut und will endlich wachgeküsst werden, verlangt also von anderen Zuwendung, ob sie ihn in seiner Hässlichkeit nun mögen oder nicht. Auch das ist letztlich Flucht – vor Dir selbst. Da hilft bekanntlich nicht immer der erlösende Kuss, sondern oft der unfreundliche anmutende Akt, einen solchen Frosch zuweilen mal gegen die Wand zu schmeißen, damit der Prinz in ihm in Erscheinung tritt. Froschkönige und -königinnen halten sich gern für verzaubert und blockiert. Tun das aber meistens selbst.

 

 

… nochmal ganz klein, aber hoch wirksam:

DIE SPINNE UND IHR LEBENSNETZ

Krabbelte früher eine noch so kleine Spinne durch unser Auto, wäre meine Tochter am liebsten schreiend während der Fahrt ausgestiegen. Vor Spinnen ekeln sich viele Menschen, und die Filmindustrie bedient diesen Grusel regelmäßig. In der Mythologie gilt die Spinne weithin als Weberin des Lebensnetzes oder gar „Schicksalsweberin“. In einem Netz kannst Du gefangen sein, Deine Opfer umgarnen, fesseln, vernichten. Im Netzwerk kannst Du umgekehrt sinnstiftend verbunden sein, erfolgreich zusammenwirken. Wenn Dir die Spinne erscheint, dann frag Dich nach der Qualität Deines Lebensnetzes, nach Deinem Schicksal. Welche Fäden empfindest Du als Fessel? Wer oder was frisst Deine Kraft? Welche Fäden magst Du selbst spinnen, um Dich freiwillig zu vernetzen, ohne gefesselt zu sein? Mit diesem Lebensnetz haben Ewald Kliegel und Anne Heng ein Organ assoziiert um das wir uns nicht nur bei üppigen Essen gerne kümmern dürfen, sondern das auch für unser Bauchgefühl verantwortlich ist.

 

 

DIE PFLANZENREICHE UND WIE SIE DIR BEHILFLICH SIND

Zum den Wesen der Naturreich gehören auch die umfassenden Pflanzenreiche. Vielleicht hast Du schon einmal Kontakt zu einem Baum gesucht? Geh doch während der Rauhnächte einfach mal in den Wald oder den Stadtpark und spüre, welcher Baum dich besonders „anspricht“. Lehne Dich an ihn, nimm ihn in den Arm, spüre ihn und versuch, ihm zu lauschen. Welche Botschaft möchte er Dir überreichen? Mit Bäumen ist gut reden. Die Bäume, die Fürsten des Waldes, sind die Hüter der Pflanzenreiche, allen voran die unsterbliche und durch den Bogenbau inzwischen fast ausgerottete Eibe. Die Bäume sind alle untereinander verbunden und mit unendlicher Weisheit gesegnet.

 

Bei der Deutung Deiner Tier-Begegnungen sind freilich Mythen, Märchen und Erzähltraditionen hilfreich. Aber erlaube Dir auch Deine freie Assoziation, wenn Du danach fragst, was das Erscheinen eines Tieres mit Dir und Deiner Lebenssituation zu tun haben könnte. Sie wird immer genügen, die Botschaft zu verstehen. Denn Dir wird nach dem Prinzip der Resonanz geschickt, was Resonanz in Dir auslöst. So wirst Du die Botschaften auch verstehen, wenn Du nicht mit taubblindem Gemüt durch das Leben trottest. Für Krafttiere oder Kraftbäume gilt, was auch Kraftorte ausmacht: Du musst sie nicht immer um Dich haben, nicht dort sein. Sondern Du kannst Dich mental mit ihnen verbinden, immer dann, wenn Du stärkende, stabilisierende Energie nötig hat.

 

 

… UND WAS NICHT ALLE WAHRHABEN WOLLEN:

Ja, dann bleiben noch die Wesen der Naturreiche, oft auch Elementarwesen genannt. Es gibt sie alle, alle die Du vielleicht aus den Märchenbüchern kennst, sofern Du nicht als Kind schon bewusst Kontakt zu Ihnen hattest, zu den Zwergen, den Elfen, Feen, Trollen, Gnomen, Nixen… Jetzt darfst Du gern sagen, ich hätte ein Meise unterm Pony. Egal. Ich sehe sie (wieder) und pflege engen Kontakt, nicht nur bei unserer geomantischen Arbeit.

 

 

Lass doch einfach den Gedanken zu, dass wir als mitschöpfende Wesen nicht allein sind auf dieser Erde. Und dann traue Deinen Sinnen, wenn Du plötzlich der Naturwesen gewahr wirst, auf welchem Weg auch immer. In der esoterischen Literatur gibt es über das Naturreich fast ebenso viel Brimborium wie über das angeblich höchst komplizierte Engelsreich in der Geistigen Welt. Doch liegen auch hier die Dinge weitaus einfacher als unsere Konstrukte jenseits der Märchenwelt und der realen Welt. Auch die Kontaktaufnahme ist am Ende einfacher, als Du denkst. Natürlich sind die Naturwesen vielen Menschen gegenüber noch misstrauisch. Mit gutem Grund, wenn wir uns vergegenwärtigen, was der Mensch als Gattung der Erde angetan hat – von früher Schwarzmagie bist zum modernen Bombenkrieg und tiefgreifender Umweltzerstörung. Naturwesen suchen heute wieder die Zusammenarbeit. In der Geomantie und in der Naturmagie lernen wir von ihnen mindestens so viel wie aus der Geistigen Welt.

 

Fang doch einfach mal damit an, sie um Hilfe zu bitten. Das bedarf keiner Rituale – obgleich Du dann damit rechnen musst, dass Naturwesen überaus eigensinnig sind und Dir verschmitzt ihre Vorgehensweise klarmachen, der Du Dich dann besser unterordnest. Dies kann sehr lehrreich sein. Das erfuhr ich wieder im vergangenen Frühjahr, als Anne und ich im Stadtwald zunächst vergeblich nach Waldmeister suchten. Als ich allein weiterging, kam ich auf den Gedanken, die Naturwesen zu fragen. „Endlich mal“, rief es dann begeistert in mein rechtes Ohr, und ich erinnerte mich daran, dass ich ja zur ständigen Begleitung einen Zwerg und eine Elfe um mich habe. Dann ging es los. „Was soll ich denn hier?“ fragte ich. „Sei ruhig, geh da lang und genieß mal den Weg. An dem bist Du Trottel doch schon jahrelang vorbeigegangen, sowas von Blindheit.“ Und ich trabte überrascht einen mir bis dahin verborgenen Pfad entlang, mitten zwischen den Wegen, die ich sonst wählte. Interessante Pflanzen und Wurzeln umgaben mich da – nur eben kein Waldmeister. Als ich nachfragte, kam wieder die Mahnung, diesen Weg langsam zu gehen und zu genießen. Nachdem ich wieder den Hauptweg erreichte hieß es belustigt, „So, nun geh zu der Stelle zurück, an der ihr vorhin zuerst wart. Und etwas weiter ins Unterholz, auch wenn es nervt. Da findest Du genug, wenn Du nicht so blind bist wie vorhin“. Soviel dazu.

 

Nun ja, es scheint, Naturwesen machten sich gern über uns lustig. Aber sie selbst sind fast immer humorvoll bei der Sache und necken uns halt gern mal, auch provokant.

 

 

Jetzt schauen mich aus dem Baum vor meinem Fenster zwei entspannte Elstern an, mahnend, dass es auch noch andere Beschäftigungen gibt, als die Tastatur zu quälen. Verstanden.

 

Lausche dem Weckruf der Eule, wenn er vielleicht in den Rauhnächten zu Dir dringt. Wenn Du ihren Ruf hörst, so appelliert sie an Dich scharf und klar nach innen zusehen. Sie fordert dazu auf, auf die innere Stimme zu hören und auf die göttliche Führung zu vertrauen. Innenschau und Selbstreflexion besonders in den Rauhnächten helfen Klarheit und Heilung zu erlangen. Dir wünsche ich spannende Begegnungen mit den Wesen der Naturreiche während der Rauhnächte und darüber hinaus!

Mehr über Zeichen findest du hier:

WIE DU ZEICHEN ERKENNSTDIE DIR GESENDET WERDEN NICHT NUR IN DEN RAUHNÄCHTEN

 

 

 

Empfehlenswerte Krafttierbücher sind dieseeulenruf:

Jeanne Ruland
KRAFTTIERE BEGLEITEN DEIN LEBEN

Wie die Naturreiche  <br>Dir helfend zur Seite stehen,  <br>besonders in den Rauhnächten

Schirner Verlag 2004
ISBN 978-3843401487

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Und die Fortsetzung über weitere Begleiter

Jeanne Ruland
KRAFTTIERE UND BEGLEITERTIERE

Wie die Naturreiche  <br>Dir helfend zur Seite stehen,  <br>besonders in den Rauhnächten

Verlag Matthes & Seitz Berlin 2013
Laufzeit:1:55:16

Schirner Verlag 2009
ISBN 978-3897678361

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Und noch ein tolles Buch:

Angela Kämper
TIERBOTEN

Wie die Naturreiche  <br>Dir helfend zur Seite stehen,  <br>besonders in den Rauhnächten

Goldmann Verlag 2005
ISBN978-3442217069

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Berichte gern mal im Kommentar hier auf dem Blog, welche Tiere Dir schon begegnet sind und welche Schlüsse Du daraus gezogen hast. Sollten noch Fragen auftauchen, komm in unserer Facebook Gruppe hier.

 

Das wunderbare Bild ist wieder von Josephine Wall. Josephine Walls Homepage findest Du hier und ihre Facebook Seite hier.

 

Herzensgrüße!

Werner

 

Wie die Naturreiche  <br>Dir helfend zur Seite stehen,  <br>besonders in den Rauhnächten

 

 

 

 

 

 

Werner Hartung

Werner Hartung

werner@lovelylifeblog.com
6 Kommentare
  • Siglinde Voss

    20. Dezember 2015 um 22:05 Antworten

    Danke das hast Du wunderschön beschrieben. Ich wünsche Dir von Herzen eine wundervolle besinnliche Weihnachtszeit

    • Werner Hartung

      Werner Hartung

      20. Dezember 2015 um 22:25 Antworten

      Danke, Siglinde. Bereitet auch Freude, hier zu schreiben. Auch Dir schöne Weihnachten und spannende Rauhnächte!

  • Susanne

    21. Dezember 2015 um 18:20 Antworten

    Mir ist vor einigen Wochen schon ein Uhu „begegnet“. Also er saß verletzt direkt vor der Sattelkammer als ich Sonntag früh ausreiten gehen wollte. Es war eine sehr intensive Begegnung. Ich wollte ihn zum Tierarzt bringen. Leider ist er auf der Fahrt an seiner schweren Flügelverletzung „gestorben“. Auch wenn es jetzt nicht in den Rauhnächten passiert ist, war das ganze für mich sehr bedeutungsvoll, wenn ich auch nicht so genau wusste weswegen. Danke für deine Ausführungen hier 😉 So ein beeindruckendes Tier! Hätte ihm gerne geholfen! Manchmal meine ich er begleitet mich jetzt. Hab auch eine Meise unterm Pony 😀

    • Werner Hartung

      Werner Hartung

      21. Dezember 2015 um 18:24 Antworten

      Wenn Du es nicht weitersagst: Ich habe auch eine Meise unterm Pony.
      Heilen-Können heißt doch – in Kurzformel gebracht – nichts anderes und heiße Hände.
      Du hast den Uhu doch mit Deiner Energie auf seinem letzten Weg liebevoll begleitet. Manchmal muss sich unsere Hilfe darauf beschränken.
      Alles Liebe, Werner

  • Jörg Herbrich

    22. Dezember 2015 um 19:36 Antworten

    hallo werner,
    jana rozin hat mir heute deine cd „rauhnächte“ geschenkt. da habe ich dich erst mal „gegoogelt“ und diese interessante seite gefunden. danke für deine worte.
    hier nun meine erfahrung mit einem krafttier:
    nach einem systemischen aufstellungswochenende haben wir teilnehmer beschlossen, unsere zusammenkunft mit einem schamanischen trommeln zu beenden.
    jeder lag auf seinem platz und lauschte dem trommeln, die einladung an das eigene krafttier zu einem kontakt ging hinaus.
    ich wußte vorher weder, dass ich eines habe, noch wie es aussieht. in den minuten, bevor es losging, wünschte ich mir ein edles, starkes tier zu sehen, wie einen bären, büffel oder wolf. ein adler hätte es auch getan.
    die realität sah so aus: nach wenigen minuten bewegte ich mich durch sattes, grünes gras. mein ganzer körper bestand nur aus muskeln, meine sinne waren scharf und um eindrücke erweitert, die ich aus meiner menschengestalt nicht kannte.
    ich sah keine schlange, ich war eine schlange.
    kleinste vibrationen und temperaturunterschiede wiesen mir den weg zu einem sonnigen, ruhigen platz, um mich mit meiner wärmenden freundin, der sonne, in einem freundlichen zwiegespräch zu entspannen.
    keine ängste oder zweifel begleiteten mich, ich war voller kraft und zuversicht.
    dieser unglaublich starke körper, meine extrem scharfen sinne, die innere klarheit über mein vorhaben begleiteten mich noch den rest des tages. sie vermischten sich aber auch mit den starken eindrücken aus der aufstellungsarbeit und bald gingen sie im alltag in vergessenheit.
    deine veröffentlichung hier hat mir dieses erlebnis wieder lebhaft in erinnerung gebracht. noch einmal danke.
    jörg herbrich
    http://www.klick-im-kopf.de

    • Werner Hartung

      Werner Hartung

      22. Dezember 2015 um 20:01 Antworten

      Hallo Jörg,
      ich mag ja das schamanische Trommeln oft nicht – es sei denn, ich trommele selbst mit 🙂 Es kann aber eben die Einen lenken und zu solchen Ergebnissen führen. Auch dann, wenn sich das Erlebnis selbst nicht so schnell wiederholt, kannst Du, wie Du ja schreibst, über die Erinnerung immer wieder daran anknüpfen, um in Deine Kraft zu finden. Das gleicht der mentalen Verbindung mit Kraftorten, wie sie viele Geomanten mit einmal von ihnen besuchten Kraftorten vornehmen, um sich gegen negative Kräfte im Umfeld zu schützen und unbehelligt arbeiten zu können. Teste mal, ob und wie Du über eine kurze Meditation wieder zur Schlange werden kannst. Sie steht ja im übrigen auch für die Kundalinikraft, die in Dir aufsteigen kann. Ein tolles Krafttier.
      Liebe Grüße
      Werner

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