Oktober-Channeling: Alles ist eins oder
Was ist Harmonie?

Harmonie bezeichnet ursprünglich (indogerman. Herk.) die Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen. In einigen Wissenschaften bedeutet Harmonie vor allem, Gestalt und Funktion aller Teile eines Ganzen so abzustimmen, dass die Funktion der jeweils anderen Teile und vor allem die Funktion des Ganzen maximal befruchtet werden. Sind wir also tatsächlich, wie wir oft meinen, getrennt voneinander und von allem oder ist diese Trennung eine Illusion? Wie alles mit allem verbunden ist und was das mit der Harmonie der Schöpfung zu tun hat, erklärt uns Erzengel Jophiel zum heutigen Ernte-Vollmond im Oktober-Channeling. Wie passend, wenn dieser Blutmond trotz totaler Mondfinsternis nicht vollständig im Schatten der Erde verschwindet. Enjoy!

 

Oktober-Channeling: Alles ist eins oder <br>Was ist Harmonie?

 

 

Harmonie – hast Du eine Vorstellung, was sich hinter diesem Begriff verbirgt? Woran denkst Du jetzt spontan? – An ein glückliches Familienleben ohne Konflikte und Streit? An eine entspannte, wunderbare Beziehung in der Partnerschaft? Einigkeit und Einvernehmen mit Geschäftspartnern, mit Freunden? Oder an Deine eigene innere Ausgeglichenheit? Dein Verhältnis zu Dir selbst, das Gefühl des Einklangs mit der Natur oder gar mit der Schöpfung? Liebst Du die Musik und kennst die Harmonie-Lehren? Lass Deine Gedanken und Gefühle dazu einmal einige Minuten schweifen – und Dir wird die Weite dieses Begriffes immer deutlicher werden. Was alles kann „harmonisch“ sein! Manchmal sind es freilich nur Momente, in denen Du das fühlst.

 

 

Doch da gibt es auch das Gegenteil, wie immer und überall in Gottes Schöpfung: Dis-Harmonie, un-harmonisch. Dissonanzen… Schon der Disput, der Streit über Auffassungen, macht ja deutlich, dass Euer Leben keineswegs immer von Einvernehmen und Einklang geprägt ist.
Was also ist Harmonie? Nur eine Momentaufnahme? Eine Ahnung, was sein könnte, wenn…? Ein unerreichbarer Idealzustand also? Ist nicht auch Euer Erdenkörper von Spannung gezeichnet, die Ausgleich sucht in Vulkanausbrüchen oder Erdbeben, Unwettern? Und lebt nicht auch das Universum von ständigem Zerstören, Vergehen und Wieder-Entstehen? Wo ist sie, die grundlegende Harmonie in der Schöpfung, jene „Sphärenmusik“ etwa, von der Eure alten Philosophen sprachen?

 

 

Harmonie ist kein physikalischer Zustand der Bewegungslosigkeit. Denn Schöpfung ist nur, wo Bewegung ist. Unbewegt ist nur der Eine, er, der ist, den Ihr Gott nennt. Sein Spiegel ist jenes Wechselspiel von Yin und Yang, von 1 und 2, das Ihr gern Dualität nennt. Dualität kennt mehrere Qualitäten. Doch ist sie überall in der Schöpfung, auch in der Geistigen Welt. Sie ist auch in den 12 Grundkräften der Schöpfung, in uns also, die Ihr Erzengel nennt, und folglich in allem, was sich fein- oder grobstofflich manifestiert. Entscheidend aber ist eben: Schöpfung ist Bewegung. Selbst mit dem physischen Tod endet die Bewegung nicht. Dein Körper beginnt augenblicklich, sich zu aufzulösen, geht wieder auf in der Erde, die ihn Dir gab, während Deine Seelenenergie sich auf den Weg ins Licht der Geistigen Welt begibt. Nichts endet in der Schöpfung, endlich allein ist der noch lange währende Schöpfungszyklus. Deine Seelenenergie, die aus dem göttlichen Ur-Licht geboren wurde, besteht, solange sie nicht wieder zurückkehrt in den Ursprung, „eins“ wird mit dem Schöpfer. Wenn Du so willst, ist das eine Art Tod – das Dir sicherlich nur schwer vorstellbare Ende Deines eigenen Seins, des (Selbst)Bewusst-Seins.

 

 

Und selbst das ist kein wirklicher Tod! Mit Deiner Energie, die wieder in die Quelle zurückgeflossen ist, kann ein neuer Zyklus entstehen, eine neue Schöpfung. Teile Deiner Energie können dann überall sein: im Wasser, im Boden, in Gesteinen, in Pflanzen und Tieren, im Gold oder im Holz. Wenn Ihr von Wiedergeburt redet, von Seelenwanderung, geht Ihr irrtümlich davon aus, dass ein Mensch, der sich schwere karmische Schuld aufgeladen hat, zu Stein werden könne, im Pflanzen- oder Tierreich wiederkomme, um seine Erfahrungen zu sammeln. Sehen wir einmal von bestimmten Ausnahmen ab, dann ist das mitnichten so. Eine bestimmte Seelenenergie bleibt grundsätzlich in ihrem Charakter erhalten.

 

 

Und doch gibt es einen doppelten Wandlungsprozess, der Dich eins sein lässt mit allem, was Dich umgibt: Mach Dir bewusst, dass Du in früheren oder kommenden Leben nie so warst wie jetzt und nie wieder sein wirst. Du bist ein einmaliger Teil des großen Bewusstseins der göttlichen Quelle. Und mach Dir bewusst, dass in jeder Inkarnation und in jeder Sekunde Deines Seins auf der Erde die Atome Deines Körpers sich im steten Austausch befinden mit Deinem Umfeld. Du bist heute nicht derselbe Mensch, der Du gestern warst. Dein Körper mag sein Aussehen langsam verändern, doch wechselst Du Deine Bausteine in einem steten Prozess. Das Wasser, das in Dir war, begegnet Dir wieder im Bach, im See, im Meer oder im Regen. Das meinen die Yogis, wenn sie Dich lehren „Du bist das!“. Du kennst das Gleichnis, wonach Du beim Baden niemals in denselben Fluss steigst, auch wenn Du jeden Morgen dieselbe Badestelle wählst. Alles fließt, alles ist bewegt, immer.

 

 

Bleiben wir beim Bild des Wassers. Stell Dir die Schöpfung einmal mit dem irdischen Bild eines großen Ozeans vor. Alles Wasser in diesem Ozean ist miteinander verbunden, er ist grenzenlos und sogar verbunden mit ganz anderen Meeren. Auf den Meeren kannst Du die Welt umrunden, kommst wieder an dieselbe Stelle – doch sie ist nicht mehr so beschaffen, wie beim Start Deiner Reise. Auf dem Ozean ist alles verbunden, alles vereint, doch nicht eins. Alles, was ist, ist Schwingung, eine Welle im weiten Meer. Wellen mögen einander ähneln, doch ist keine wie die andere, war es nie und wird es nie sein. Es gibt sanfte Wellen ebenso wie meterhoch peitschende Sturmwellen. Fast unbewegtes Wasser ebenso wie den zerstörerischen Tsunami. Jede Welle ist Teil dieser Gemeinschaft und doch ein Individuum, solange sie besteht. Sie vereint sich mit anderen, teilt sich, bricht, pausiert im „Wellental“ und wir neu geboren. So ist dieser Ozean ein Abbild des Universums mit seinen unendlichen Formen, verschiedenen Zonen und Manifestationen. Gewässer in ihm sind kalt oder warm, bilden gegensätzliche Strömungen unter Sonne und Wind.

 

 

Wir alle, Du, ich, andere Wesenheiten, sind aus einem Licht, einem „Stoff“. Und doch haben wir verschiedene Aufgaben und entwickeln uns unter verschiedenen Bedingungen. Im Konzert der kosmischen Wellen hinterlassen wir unseren Ton, unseren Eindruck. Wir „schöpfen“ mit durch die Bewegung unserer Welle in diesem Ozean. Eine Welle vor Australien spürt nicht die Welle vor Madagaskar – und doch sind beide Teil des einen Ozeans.

 

 

Was hat dieses Gleichnis mit Harmonie zu tun?

 

 

Alles ist im Ursprung eins und verliert niemals den Zusammenhang, so stark auch Deine Gefühle von Trennung ausgebildet sein mögen. Im Ozean der Schöpfung geschieht alles gleichzeitig. Der lineare Zeitstrahl mit Zukunft und Vergangenheit ist so gesehen Illusion. Ihr sprecht von „Synchronizität“. Und doch gibt es im Raum, den die Zeit bildet, Orte, an denen Du diese Gleichzeitigkeit spürst. Orte sind immer begrenzte Raum-Zeiten, Regionen im Ozean, in denen das Wetter entweder stabil ist oder schnell wechselt. Diese Orte sind der Spiegel Deiner Seele, Deiner Lernaufgabe in diesem Leben. Verbunden bleibst Du mit allen und allem. Selbst dann, wenn um Dich herum stabiler Friede ist, spürst Du den fernen Krieg.

 

 

„Alles hat seine Zeit“, zitiert Ihr gern. Wahrlich. Das gilt für das Schicksal Deiner Welle. Doch Du bist nicht ohne Orientierung. Dem alten Seefahrer gleich, der in die Sterne schaute, um seinen Kurs zu halten, gibt auch Dir der Stand der Sterne Orientierung, wenn Du ihn zu deuten weißt. Es gibt Schwellen, an denen Du aufmerksam sein solltest, Dein Boot nicht gegen ein Riff zu steuern. Sonnen- und Mondfinsternisse und andere Besonderheiten geben Euch kollektive Botschaften – und doch spüre hinein, was für Dich an Entscheidungen ansteht, wenn diese Himmelsboten Euch Signale geben. Du bist Teil des Ganzen, das Ganze ist Teil von Dir. Und es ist keineswegs vermessen, wenn Du Dir sagst: all das, was ich wahrnehme, was mir begegnet, geschieht für mich.

 

 

Ein Einklang kann aus vielen Tönen entstehen, die sich harmonisch verbinden. So lebe im Einklang mit allem.

 

Sei gesegnet, dies war
Jophiel

 

 

Erzengel Jophiel richtet seinen goldgelben Strahl auf unser Kronenchakra, um unseren „Kanal“ frei zu halten, die Verbindung zum Hohen selbst zu fördern. Seine Aufgabe besteht darin, uns das kosmische Wissen zu vermitteln und begreiflich zu machen, Weisheit und Erleuchtung zu fördern. Mehr zu den 12 Erzengeln findest Du auch in meinem Buch:

 

Werner Hartung
HEILEN MIT DEN KRÄFTEN DER GEISTIGEN WELT

Oktober-Channeling: Alles ist eins oder <br>Was ist Harmonie?

Verlag Neue Erde, Saarbrücken 2014
ISBN 978-3-89060-646-0

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Much Love!

Werner

 

Werner Hartung

Werner Hartung

werner@lovelylifeblog.com
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